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An Christi Himmelfahrt machten sich über 60 Personen auf ins schöne Ahrtal zur beliebten Familienfahrt. Sogar der moderne Reisebus zeigte sich bereits in unseren Vereinsfarben. Bei strahlendem Sonnenschein begann die Fahrt zünftig und fröhlich mit dem traditionellen Sängerfrühstück mit Crémant, Woscht und Gesang. Schöner konnte die Fahrt gar nicht beginnen. es war also angerichtet für die weiteren Programmpunkte wie die lustige und ganz besondere Stadtführung „In vino veritas“ durch das herrliche Ahrweiler, wo wir beim Publikum durch spontane Sangeseinlagen in Weinstuben und Weingärten schon mal die Werbetrommel für weitere Auftritte rühren konnten. Da es hier jedem so gut gefiel, wurde das Einsammeln zur Weiterfahrt schon etwas schwieriger.
Unser freundliches Hotelpersonal „Zur Post“ empfing uns dann zum Zimmerbezug und weiterer Beköstigung.


Der zweite Tag bescherte unserer Reisegesellschaft dann schon unverhofft den heimlichen Höhepunkt unserer Fahrt, den Besuch der Straußenfarm in Remagen. Mit dem Straußenbähnle ging es professionell und aufgelockert geführt über das riesige Gelände mit über 500 Tieren und wir lernten alles über diesen merkwürdigen Vogel, vom Ei bis zum ausgewachsenen Kampfstrauß, der dann auch noch beim anschließenden Büfett eine für ihn ungewollte aber leckere Hauptrolle spielte. Mit dem Besuch des ehemals geheimsten Ortes der Bundesrepublik, dem „Regierungsbunker“ fand dieser ganz besondere Tag eine herrliche Fortsetzung. „Kling auf mein Lied“ schallte es dabei im kilometerlangen Bahntunnel tief unter der Erde. Ein unvergessliches Erlebnis für alle Zuhörer. Das Lied klang nicht nur lange im Tunnel, sondern auch immer noch in den Erinnerungen unserer Gäste nach.
Abends dann überzeugten wir trotz (wegen verschiedenster Gründe) dezimierter Sängerschar beim bunten Abend in allen Bereichen durch eigentlich ungewohntes Männerchorrepertoire. Lieder von Udo Jürgens und Max Raabe standen auf dem Programm und nötigten die Zuhörer zu der Aussage: „das waren aber keine normalen Männerchorlieder, und dann noch so schön gesungen…“ Da wollten wir dann auch nicht wiedersprechen, Recht hatten sie… Augen- und Ohrenzeugen berichteten danach noch von einer etwas längeren Nacht für einige von uns.
Der dritte Tag stand ganz im Zeichen des Geysirausbruchs in Andernach. Bestens informiert genossen wir dieses Naturschauspiel nach Zugfahrt mit dem historischen „Vulkan-Express“ und einer kurzen Schifffahrt. Vor Allem für unsere Kinder ein außergewöhnliches Ereignis.
Am Sonntag folgte dann das Highlight der Fahrt mit der Gestaltung der heiligen Messe in der wunderschönen Apollinaris- Kirche zu Remagen. Pater Bartholomé zelebrierte eine wirklich sehr feierliche Messe und bescheinigte unserem Chor eine großartige Leistung und danach durften wir noch seine Gäste zu Kaffee und Kuchen sein.
Gestärkt durch ein reichhaltiges Mittagessen im Vulkanbrauhaus mit dem tiefsten Bierkeller der Welt beendeten wir die Reise mit dem Besuch im Lava- Dome, einem modernen Museum mit beeindruckendem Lava- Keller.
„Eine perfekt organisierte Familienfahrt war das, schön dass wir dabei waren, und in zwei Jahren sind wir wieder dabei“. Das war der Tenor der Fahrtteilnehmer, die sich alle so gut geschickt haben, dass auch der Vorstand alle wieder gerne in zwei Jahren zur nächsten Tour dabei haben will.

 

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