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Männerchor 1874 Diefflen gab zu seinem Geburtstag ein Kirchenkonzert in St. Josef

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Chor und Orchester spielten unter der Gesamtleitung von Andreas Hoffmann.

Beim Festkonzert standen bekannte Werke von den Meistern Mozart, Bach und Schubert, aber auch zeitgenössische Literatur auf dem Programm. Unterstützung gab's vom Streichensemble floreat musica.

Mit einem außergewöhnlichen Festkonzert krönten die Sänger des Männerchors 1874 Diefflen am vergangenen Sonntagnachmittag ihr Jubiläumsjahr. Sehr viele Gäste, darunter Schirmherrin Innenministerin Monika Bachmann, waren in die Pfarrkirche St. Josef Diefflen gekommen.


Schon zur feierlichen Einweihung des Gotteshauses im Dillinger Stadtteil war der Männerchor im Jahr 1900 gefragt, in diesem Jahr wird der Verein 140 Jahre alt. „Es ist das großartige Engagement, das den Dieffler Männerchor auszeichnet. Wenn sie jemanden mit einer guten Stimme kennen, schicken sie ihn zu diesem Chor“, erklärte Monika Bachmann. Verstärkung kann der Chor, der vor sieben Jahren vom Chorleiter Hoffmann übernommen wurde, immer gebrauchen. Vor allem, weil sich, wie im Jubiläumskonzert bewiesen, der Chor immer neuen Aufgaben stellt.

Gut vorbereitet durch intensive Probenarbeit, die ihre besondere Motivation in einem Probenwochenende in Cochem fand, wagte sich der Chor an recht schwierige Literatur, verließ damit zugleich die manchmal ausgetretenen Pfade der Männerchöre und machte auf diese Weise gute Werbung in Sachen Nachwuchsgewinnung.

Eröffnet wurde das Konzert vom Streichensemble floreat musica, das mit Johann Sebastian Bachs „Brandenburgisches Konzert Nr. 3“ verzauberte. Ebenso zauberhaft ging es mit Werken aus der Feder von Wolfgang Amadeus Mozart weiter. Hier sorgte vor allem die glasklare Stimme der Sopranistin Anne Kathrin Fetik für Gänsehaut.

Eine echte Herausforderung hatte der Männerchor mit Franz Schuberts „Gesang der Geister über den Wassern“ angenommen – und mit Bravour gemeistert. Schließlich schaffte es neben der klassischen Literatur auch ein zeitgenössischer Komponist in das Festprogramm. Die 1961 von Philipp Mohler komponierte Ode an die Musik als Kunst, die den Menschen in all seinen Lebenslagen begleitet, hätte auch als Motto des Konzerts gelten können: „Viva la musica“.

Am Ende gab es stehende Ovationen und minutenlangen Applaus für alle Akteure.

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